BERLIN RECYCLING Volleys

Zwei Meisterschaften feierten die Berliner zuletzt in Folge – und mussten doch zum Saisonbeginn eine Schlappe beim Supercup gegen Dauerrivale Friedrichshafen (1:3) hinnehmen. Vor allem der Wechsel zum noch jungen Cheftrainer Luke Reynolds (32) braucht wohl noch Zeit. Trotzdem sind die Ziele klar: „Natürlich wollen wir – wie in jedem Jahr – um alle drei Titel – Meisterschaft, Pokal und Champions League – mitspielen. Als amtierender Meister ist es unser Anspruch, diesen Titel nach Möglichkeit erneut zu verteidigen. Ich sehe unsere Mannschaft dafür gut gerüstet“, sagt Manager Kaweh Niroomand.

Dafür kam Georg Klein vom Ligakonkurrenten aus Friedrichshafen, Klein gilt als Nachfolger der zurückgetretenen Vereinslegende Felix Fischer. Der Australier Adam White ist zudem als wichtiger Mann im Außenangriff eingeplant und soll den nach Italien gewechselten Ruben Schott ersetzen. Die BR Volleys wollen sich auch international beweisen, wie Niroomand betont: „Die Champions League ist für uns seit vielen Jahren eine wichtige Plattform, um unseren Namen und die Marke BR Volleys zu stärken.“ Beim Team aus der Hauptstadt erwartet man mit den Alpenvolleys, den United Volleys und Friedrichshafen einen Vierkampf um die Meisterschaft.