Sieg am Men´s Day ist Pflicht

Die HYPO TIROL AlpenVolleys möchten in der Innsbrucker Olympiahalle am kommenden Sonntag (17 Uhr) weiter an ihrer Konstanz arbeiten. Zu Gast sind die Netzhoppers KW-Bestensee, jene Mannschaft, die gegen Frankfurt, den letzten Gegner der AlpenVolleys, souverän mit 3:1 gewonnen hat. Vorsicht ist also geboten.

Es kommt zu einem wichtigen Spiel am Sonntag aus Sicht der AlpenVolleys. Um weiterhin im Rennen um die besten PlayOff-Plätze zu bleiben müssen drei Punkte her. Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Donnerstag gegen die United Volleys in der Fraport Arena in Frankfurt fordert Headcoach Stefan Chrtiansky einen klaren Sieg vor den heimischen Fans. „Wir wollen aus den drei Spielen vor Weihnachten neun Punkte machen. Das wird zwar schwer, aber wenn du dir das Ziel gesetzt hast, in das Finale zu kommen, dann muss jetzt der Aufschwung kommen.“

Der Australier Jordan Richards und Mittelblocker Saso Stalekar zeigten in Frankfurt, dass sie bereit sind in die Bresche zu springen. Beide zeigten ansprechende Leistungen. Für die Netzhoppers ist die Anreise die weiteste in der Saison. Ganze 752 Kilometer müssen sie am Samstagmorgen zurücklegen. Training ist am Anreisetag für die Gäste keines möglich in der Innsbrucker Olympiahalle, wie auch nicht für die Gastgeber.

Zum zweiten Mal in dieser Saison müssen die AlpenVolleys mit dem Aufbau um Mitternacht beginnen. Eine Türkische Hochzeit mit knapp 1.000 Gästen macht dem Abendtraining einen Strich durch die Rechnung. Innerhalb von acht Stunden muss dann die Halle bereit sein für das Vormittagstraining der beiden Mannschaften.

Mit den Netzhoppers kommt die Mannschaft nach Innsbruck, die die Ehre hatte als letztes Team in der alten Universitätssporthalle in Innsbruck zu spielen bevor die AlpenVolleys in die Olympiahalle übersiedelten. Seitdem konnten alle Spiele, die die AlpenVolleys gegen den Verein aus Brandenburg spielten, gewonnen werden. Dieser Trend soll sich am 1. Adventsonntag fortsetzten.

Während bei den AlpenVolleys Dougi da Silva nach einer Ohrenentzündung wieder voll einsatzfähig ist, haben die Netzhoppers personelle Schwierigkeiten. Mittelblocker Arran Chambers, einer der vier Kanadier im Aufgebot der Gäste, wurde am vergangenen Montag in Frankfurt am Meniskus operiert und fällt bis Jahresende aus.

Dennoch darf man das Team aus Brandenburg nicht unterschätzen. Netzhoppers Libero Kamil Ratajczak schiebt den AlpenVolleys klar die Favoritenrolle zu: „Wir werden gegen Innsbruck jedenfalls alles in die Waagschale werfen, um wenigstens mit einem Punkt im Gepäck die lange Heimreise antreten zu können.“ Ein Punkt bedeutet ein Spiel über fünf Sätze mit dem besseren Ausgang für die AlpenVolleys. Die letzten Spiele mit Beteiligung der AlpenVolleys, die über die gesamte Distanz gingen, waren aber immer glücklose Spiele für die Hausherren. Im fünften Satz verloren die Jungs von Stefan Chrtiansky immer die Konzentration. Das soll Sonntag anders werden. Am besten mit einem 3:0 oder 3:1 Sieg. Dann würden sich die AlpenVolleys das Tiebreak sparen und man dürfte sich über drei Punkte freuen.

Ein herzlicher Dank gilt der Firma Morandell, die die Patenschaft über den Men´s Day übernommen hat. Für jeden männlichen Zuschauer über 18 Jahre gibt es nach dem Spiel beim Ausgang ein kleines vorweihnachtliches Geschenk. Noch dazu erhalten alle Männer an der Abendkasse das Men´s Day Ticket um nur 5,00 Euro. In der 10 Minuten Pause nach dem zweiten Satz dürfen sich die Zuschauer über eine tolle Einlage der Hip Hop Truppe Classic Skills freuen.