Bittere Niederlage nach Krimi in Frankfurt

Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching verlieren das Auswärtsspiel bei den United Volleys Frankfurt mit 2:3 (25:20, 19:25, 25:21, 19:25, 12:15) und klettern damit auf Platz vier in der Tabelle. Ärgerlich war diese Niederlage allemal, da die Gäste in der Fraport Arena richtig gut starteten. Jetzt sind die Jungs von Headcoach Stefan Chrtiansky am kommenden Sonntag beim Men´s Day in der Innsbrucker Olympiahalle gefragt. Ein klarer Sieg gegen die Netzhoppers muss her.

Es begann am Donnerstagabend richtig vielversprechend für die HYPO TIROL AlpenVolleys vor knapp 700 Zuschauern in der Fraport Arena. Schnell lag man mit einer guten Angriffsserie mit 3:0 in Front. Stefan Chrtiansky überraschte mit einer veränderten Startaufstellung. Er gab dem größten Mittelblocker der Liga Saso Stalekar (214 cm) statt dem leicht angeschlagenen Dougie da Silva und dem Australier Jordan Richards im Außenangriff eine Chance. Beide Spieler rechtfertigten mit einer starken Leistung ihre Aufstellung. Richards, der zu Beginn der Saison Schwierigkeiten in der Annahme und mit dem Service hatte, strahlte im ersten Satz eine enorme Sicherheit aus und Stalekar seinerseits stabilisierte den Block der AlpenVolleys.  Am Ende des ersten Durchganges stand es 25:20 für die AlpenVolleys.

Nach dem guten Beginn der Chrtiansky-Truppe schlichen sich immer wieder unnötige Fehler und die These, dass zu wenig Konstanz bei den AlpenVolleys das eigentliche Problem ist, bestätigte sich. So musste man im zweiten Satz immer einen Rückstand hinterherlaufen der in einem 25:19 Satzgewinn für die United Volleys endete.

Was beide Mannschaften wirklich drauf haben, zeigten sie im dritten Satz. Es war ein Krimi, den die Zuschauer in der Halle und vor dem Fernseher geboten bekamen. Bis zum Stand von 16:17 für die Gäste war es ein Match auf Augenhöhe. Erst dann gelang es den AlpenVolleys auf 22:17 wegzuziehen und den Satz für sich zu entscheiden.

Die Chance das erste Mal drei Punkte gegen Frankfurt zu holen, war greifbar nahe. Doch mit dem Japaner Masahiro Yanagida hatten die Hausherren eine richtige „Waffe“ in ihren Reihen. Er wurde nicht umsonst von Stefan Chrtiansky zum MVP gewählt. Der 186 cm große Yanagida schien mit der Schwerkraft kein Problem zu haben. Er flog förmlich durch die Halle und setzte den AlpenVolleys richtig zu. Frankfurt konnte mit 25:19 den Satzausgleich wiederherstellen.

Das anschließende Tiebreak schien eine klare Angelegenheit für die AlpenVolleys zu werden. Drei Punkte Vorsprung holten sich die Gäste heraus. Drei Asse vom Kapitän der United Volleys Milija Mrdak sorgten für den Anschluss zum 6:7. Mehrmals wechselte die Führung bis es beim Spielstand von 14:12 zum ersten Matchball für die Mannschaft von Coach Stelio DeRocco kam. Diesen versenkte Manager-Sohn und Nationalteamspieler Tobias Krick zum 15:12.

Am kommenden Sonntag möchten die HYPO TIROL AlpenVolleys vor heimischen Publikum wieder zu mehr Konstanz finden und ihrer Favoritenrolle gegen die Netzhoppers einen klaren Sieg feiern. Spielbeginn in der Olympiahalle ist um 17.00 Uhr. Das Spiel wird wieder live auf sporttotal.tv im Stream übertragen.

Besonderes Highlight an diesem Tag: Es ist Men´s Day! Nach den erfolgreichen Ladies Day in den vergangenen zwei Spielsaisonen sind nun die Herren der Schöpfung dran. Für alle Männer gibt es die Tickets an der Abendkassa um 5,00 Euro.