Nächster Stop: Düren!

Die knapp 9 Stunden Anreise für die HYPO TIROL AlpenVolleys sind kein Zuckerschlecken. Mit dem Bus geht es am Samstagvormittag an den Nordrand der Eifel zu den SWD powervolleys Düren. Nach der langen Anreise verordnet Stefan Chrtiansky noch eine Bewegungstherapie für die Spieler in der Arena Kreis Düren. Dabei wird er wohl noch einige taktische Varianten ausprobieren.

Schwere Aufgabe für die AlpenVolleys

Die HYPO TIROL AlpenVolleys bestreiten am kommenden Sonntag, den 27. Oktober, um 18.00 Uhr ihr nächstes Auswärtsspiel in Nordrhein-Westfalen bei den SWD powervolleys Düren. Headcoach Stefan Chrtiansky kennt die schwierigen Spiele in der Arena Kreis Düren nur zu gut.

Nach der knappen 2:3 Niederlage der AlpenVolleys am vergangenen Mittwoch gegen die BR Volleys ist das Selbstvertrauen der Chrtiansky Truppe ungebrochen. „Mit solch einer Leistung können wir in Düren gewinnen“, meint Chrtiansky und hofft auf eine volle Punkteausbeute. Bärenstark zeigten sich wieder einmal Paulo Victor Costa da Silva und Niklas Kronthaler. Beide werden wohl auch in Düren beginnen.

In der vergangenen Saison hatten die AlpenVolleys zwar bei beiden Spielen in der Liga die Nase vorn, im Achtelfinale des DVV-Pokals setzte es allerdings eine Niederlage. Beim Spiel in Düren musste man gleich den ersten Satz an die Hausherren abgeben, doch dann kam das erste richtig gute Spiel des russischen Außenangreifers Kirill Klets, dieser schmetterte satte 21 Punkte in das gegnerische Feld und sicherte somit den AlpenVolleys den Auswärtssieg. In der Olympiahalle Innsbruck sah das Ganze schon etwas anders aus. Düren kämpfte bärenstark und holte sich einen Punkt beim 3:2 Heimsieg der AlpenVolleys.

Dass die Truppe von Trainer Stefan Falter nahezu gleichgeblieben ist, ist sicherlich ein Vorteil und macht das Team umso gefährlicher. Immer noch ist der Chilene Sebastian Gevert das Um und Auf bei den powervolleys. Mit viel Routine sind die Dürener ein ernstzunehmender und schwieriger Gegner für die AlpenVolleys im Kampf um die besten Play Off Plätze.

Düren hat gestern allerdings eine Schlappe gegen den letztjährigen Aufsteiger Helios GRIZZLYS Giesen hinnehmen müssen. Giesen spielte vor heimischer Kulisse groß auf und holte sich einen 3:1 Heimsieg gegen die favorisierten Dürener. Sebastian Gevert war mit 25 Punkten Topscorer, aber auch das reichte nicht, zeugt aber von der Qualität des Chilenen.

Das Spiel wird wieder im Livestream auf sporttotal.tv übertragen.