Ein Vizeeuropameister für die AlpenVolleys!

Als frischgebackener Vizeeuropameister mit Slowenien ist Sašo Štalekar am vergangenen Wochenende in Innsbruck eingetroffen. In einer Woche Vorbereitung gilt es für den neuen Mittelblocker der AlpenVolleys, sich in das Mannschaftsgefüge einzubringen und für die Starting 6 zu empfehlen.

AlpenVolleys: Vor zwei Wochen ist die Europameisterschaft zu Ende gegangen. Am Ende hast du mit Slowenien die Silbermedaille gewonnen. Wann hast du sie zuerst abgelegt?

Sašo: “Das hat schon ein bisschen gedauert. Ich glaube, das war erst am nächsten Morgen am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle” (lacht).

AV: Nach dem Turnier hattet ihr mehrere Termine in der Heimat. Waren die Menschen stolz auf Euch?

S: “Es war echt phänomenal! Überall haben sie uns angefeuert bis zum Gehtnichtmehr. Bei den Spielen in Ljubljana hatten wir viermal eine volle Halle mit über 11.000 Zuschauern. Das war das erste Mal, dass das ganze Land erfahren hat, dass wir ein wirklich gutes Volleyballteam haben!”

AV: Auf was freust du dich am meisten in der neuen Saison?

S: “Es ist eine neue Situation für mich. Ein neuer Klub, noch dazu bin ich zum ersten Mal als Profi außerhalb von Slowenien. Ich will mich verbessern und weiterentwickeln, mit guten Spielern zusammenspielen. Natürlich ist es auch mein Ziel, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Außerdem werde ich mich an das Leben als professioneller Volleyball noch etwas gewöhnen müssen.”

AV: Mit 2,14 Metern bist du der größte Spieler in der ganzen Volleyball Bundesliga. Wie ist das so im Alltag?

S: “Also hier ist das ganz anders. In Slowenien haben mich die Leute schon sehr oft erkannt, weil die Menschen dort einfach nicht so groß sind. Hier werde ich anders wahrgenommen, weil sie gewohnt sind, große Menschen zu sehen.”

AV: Wie verbringst du deine Freizeit? Wie erholst du dich nach einer anstrengenden Trainingswoche?

S: “Für mich ist Ausruhen und Schlafen ganz wichtig, das hilft mir schon sehr. Aber ich esse auch gerne oder spiele ein bisschen auf der PlayStation, damit kann ich mich ein wenig ablenken.”

AV: Wenn du kein Volleyballspieler geworden wärst, welchen Beruf würdest du ausüben?

S: “Ich wäre wahrscheinlich Physiotherapeut oder Masseur. Ich mag es, die verschiedenen Muskeln im Körper zu erforschen und zu verstehen. Außerdem kann man damit den Menschen helfen, ihre Leistung steigern und bei der Genesung helfen.”

AV: Wir haben diese Saison vier Mittelblocker im Kader. Was hältst du davon und von unserem Team?

S: “Ich finde das gut. Falls sich jemand verletzen sollte, was ich nicht hoffe, hat man immer einen Ersatz parat. Und wenn jemand nicht gut in Form ist, hält ihm ein anderer den Rücken frei. So ist das ein natürlicher Konkurrenzkampf um die Position auf dem Feld. Im Moment ist es schwer einzuschätzen, wie gut wir wirklich sind, da Max und Jordan noch fehlen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam viel erreichen können!”