Alfis Wort: “Sag zum Abschied leise Servus…”

Die Persönlichkeit eines Menschen dokumentiert sich am Besten durch die Wahrnehmung
der Anderen und der daraus resultierenden Aufmerksamkeit. Doch die Besonderheit und
auch die Unverwechselbarkeit einer Person zeigt sich in der für Alle dann verständlichen
Benennung und Feststellung in Form des „…der…….“ oder „…die…..“ samt Vornamen.
Denn da gibt’s dann zumeist keine Nachfrage mehr, sondern das Synonym beinhaltet die
Person, die Profession und die besonderen Eigenschaften zugleich. Wie eben konkret…
…“die Marion“.
Nicht nur die unmittelbaren Insider, sondern weit darüber hinaus weiß man in der Volleyballszene,
dass damit nur die Marion Springer gemeint ist und es in Bezug auf ihre Fähigkeiten,
Leistungspotentiale und ihre Kompetenz keiner Erklärungen oder Bestätigungen
bedarf. Denn sie ist ja schon „immer da“ und man „läuft ihr ja ständig übern Weg“ bzw. ist
sie ein unverwechselbarer Teil der HYPO TIROL AlpenVolleys.

Das gilt bis heute und doch ist nun plötzlich Alles anders, denn sie verlässt uns. 18 Jahre
lang war dies nicht vorstellbar, doch jetzt ists Gewissheit. Denn sie, „die Marion“, strebt
nach Veränderung, nach neuen Perspektiven und neuer Herausforderung. Das gilts zu
respektieren und zugleich ein großes DANKE auszusprechen.

Erstmal für die lange gemeinsame „Volleyball-Reise“, mit all den spezifischen Einwendungen
und Ausuferungen. Und dem Danke für die von ihr so vielschichtig und fühlsam praktizierte
Wahrnehmung, sei dies nun im Verein und vor allem auch gegenüber den Fans
und all den anderen Begleitern der Szene. Und es gilt das Danke für so viele „Blitzableitungshilfen“,
für die oftmals notwendige „bestimmende Klarheit“ und auch für den stets
geöffneten „Kummerkasten“ und die unendliche Vielzahl an Erledigungen von Wünschen,
Forderungen und scheinbaren Unmöglichkeiten.

Das ist/war ein großes „Geschenkpaket“ dass sie bei uns abgeladen hat und es wird wohl
einige Zeit dauern bis wir von dieser Selbstverständlichkeit ungewollt „befreit“ sein werden.
Und sie wird hoffentlich nicht ganz aus unseren Gesichtsfeldern verschwinden, so dass wir
zumindest ihrer stets offenen und herzlichen Wahrnehmung zuteil werden.
Sie geht nun auf eine neue Reise. Und dafür müssen und dürfen wir ihr nur das erdenklich
Beste und auch das Glück und die Erfüllung wünschen. Und sie hat für die neuen Herausforderungen
genug an Wissen, Erfahrung und Können. Eben das was sie bei uns die letzten
18 Jahre in so großer Vielfältigkeit eingebracht hat.
Und so sagen wir jetzt zum Abschied nur „leise Servus“ und nicht „Leb wohl und Adieu“,
denn es gibt ein „Wiedersehen“ – egal wie, wann und wo.

Danke Marion !!!