Hand in Hand mit der TI Volley

Auch beim dritten Halbfinalspiel gegen die Berlin Recycling Volleys nahm am Mittwoch, den 17. April, ein Verein an der Aktion Hand in Hand teil. Diesmal freuten sich die Mädels der Turnerschaft Innsbruck Volley besonders, als sie als Ball- und Einlaufkinder ein einmaliges Erlebnis genießen durften. Vielen Dank für Euren Besuch und Eure Unterstützung!

Wie alles begann – das TI-Volley-Märchen

1972 nahm ein Mädchenteam der Sektion der Turnerschaft Innsbruck erstmals an der Tiroler Meisterschaft teil. Es waren zunächst aber Burschenteams, die es in unregelmäßigen Abständen mehrmals versucht hatten, in der  höchsten Liga Österreichs Fuß zu fassen. In der Saison 1997/98  sollte mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga der überregionale Durchbruch gelingen – allerdings waren jetzt die Damen an der Reihe! Gleich im ersten Jahr konnte die Bronzemedaille gewonnen werden! In guter  Erinnerung ist den Innsbrucker Volleyball Begeisterten immer noch der erstmalige Auftritt im Europacup im November 1998 – an drei Tagen gab es 6 Spiele auf hohem Niveau zu sehen, wurde gemeinsam mit den belgischen  und kroatischen Fans ein Volleyballfest, damals noch im Landessportcenter, gefeiert.

Highlights

Im Frühjahr 2000 schrammte man mit einem 2:3 im Finale gegen den Serienmeister Post Wien – nach einer 2:1 Satzführung und einem 18:14 Führung im 4. Satz – hauchdünn am Meistertitel und damit an einer Sensation vorbei. Aufgrund der Europacupauftritte und Dank des großartigen Einsatzes des leider allzu früh verstorbenen Landesrats Fritz Astl gelang es, eine, den EC-Richtlinien entsprechende Halle am Areal des Universitätssportgeländes zu errichten – die USI-Halle 40!  Sie wurde die neue Heimstätte der TI-Volley und der heutigen Alpenvolleys! Ein Prunkstück für die immer populärer werdende Volleyballszene, in der neben unvergesslichen AVL – Schlachten und  Stadtderbys zwischen der TI-Volley und dem VCT auch zahlreiche  Österr. Meisterschaften und Finaltage des TVV ausgetragen wurden.

Nach insgesamt 3 Vizemeistertiteln, einer  Bronzemedaille und 2 vierten Plätzen sowie zahlreichen EC-Teilnahmen, verließ man in der Saison 2005/06 den Weg, mit Legionärinnen den Erfolg zu suchen und setzte von nun an auf den Österreichischen Weg – mit heimischen Spielerinnen und Trainer.

Allen Unkenrufen zum Trotz  traf der prognostizierte Abstieg nicht ein. Langsam aber sicher arbeitete man sich nach einigen Jahren der Anwesenheit in der unteren Tabellenhälfte wieder empor und qualifizierte sich dank vierter Plätze in den Saisonen 12/13, 13/14 und 14/15  erneut für den EC. Minsk, Baku, Luxemburg und nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. EC-Runde Neuchatel, hießen die Stationen. Danach hatte man innerhalb von 2 Saisonen den Abgang von gleich 12 Leistungsträgerinnen zu verdauen – Engagement als Legionärinnen im Ausland, ERASMUS-Studien,  verletzungstechnische und berufsbedingte Karriereenden.  Im Frühjahr 18 entschied man sich nach 21 Jahren Erstligazugehörigkeit  schweren Herzens  – aber frischen Verstandes – für den freiwilligen Abstieg in die zweite Ebene, um dort in Ruhe am Wiedereinstieg arbeiten zu können.

Der jetzt möglicherweise bereits ins Haus steht – am kommenden Samstag, den 20. März, findet um 16:00 Uhr das erste Relegationsspiel gegen Bisamberg in der USI-Halle 40 statt.

Kinder & Jugendliche sind hier zu Hause
Aktuell finden pro Woche 100 Stunden Trainings statt, die von 23 ausgebildeten Trainerinnen und Trainern geleitet werden. Mädchen wie neuerdings auch wieder Burschen  werden behutsam in das 1×1 des Volleyballsports herangeführt. Insgesamt nahmen heuer 20 Teams der TI-TANTUM-Volley an den Meisterschaften des TVV und  ÖVV teil. Zusammen mit den 2 Trainingsgruppen für Mädchen, die nicht an den Meisterschaften teilnehmen, sind es rund 300 aktiven Mitgliedern.

Die Highlights sind unsere jährlichen Trainingslager zum Saisonbeginn im Bundessportheim Obertraun mit bis zu 100 Teilnehmerinnen sowie unser jährlich zum Jahresbeginn stattfindendes, internationale Nachwuchsturnier, die >Youth-Alpen-Trophy< mit 28 Teams aus 8 Nationen, wo wir u.a. auch Teams aus den USA und China begrüßen durften.

Halle & Beach – die ideale Ergänzung

1996 ging der erste vereinseigene Beachplatz in der Radetzkystraße in Betrieb. 2006 wurde die notwendig geworden Erweiterung auf 4 Plätze gefeiert. Seit 2018 haben wir unser neues Zuhause in der Sportanlage  WG 20 in der Wiesengasse.  Neben professionell geleiteter Trainings Dienstags und Freitags für kids, Jugendliche und Erwachsene, kann die Beachanlage auf der WG20 in der Wiesengasse auch für Ihr Firmenevent gebucht werden!
Mehr Informationen dazu unter  www.beach-wg.at.

 

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