Nichts passiert!

Die HYPO TIROL AlpenVolleys verlieren das zweite Halbfinalspiel deutlich gegen einen stark aufspielenden Meister vor 4.500 Zuschauern in der Max Schmeling Halle mit 3:0 (25:21/25:15/25:21). Bereits am Mittwoch den 17. April haben die AlpenVolleys die Möglichkeit in der Best of Five Serie wieder in Führung zu gehen. Most Valuabel Player auf Seiten der AlpenVolleys wurde wie bereits beim Heimauftakt Mittelblocker Matthew Pollock. Bezeichnend für das Spiel der Gäste war auch, dass der Topscorer Kirill Klets lediglich 11 Punkte machte. Aber noch ist nichts passiert!

Es war nicht der Tag der AlpenVolleys in der Deutschen Hauptstadt. Bereits im ersten Satz musste das Headcoach Stefan Chrtiansky zur Kenntnis nehmen. Die Nervosität war beim Kooperationsverein deutlich zu spüren. Ein Aufstellungsfehler, eine Netzberührung und drei Asse durch den starken Moritz Reichert stand es bereits 6:1 für die Hausherren. Mit 8:2 ging es in die erste technische Auszeit. Die AlpenVolleys schafften es nicht die Annahme zu stabilisieren und liefen viel zu oft ins Netz. Am Ende Hatte Berlin fünf Satzbälle und verwertete den vierten Satzball zum 25:21.

Im zweiten Satz war Berlin in Spiellaune und zeigte warum sie der 9-fache Meister sind. Zwar war bis zum 7:6 die Partie offen, aber ein Missverständnis zwischen Hugo De Leon und Pawel Halaba brachte Berlin die erste technische Auszeit. Dann folgten wieder viele Eigenfehler. Die Manen um Kapitän Dougie da Silva waren verunsichert. Auch die Hereinnahme von Niklas Kronthaler für Hugo de Leon brachte nichts. Berlin hatte insgesamt 9 Satzbälle und verwertete gleich den ersten zum 25:15.

Im dritten Satz gingen die AlpenVolleys mit zwei Punkten Vorsprung in Führung und konnten diese auch bis zum 13:15 halten, ehe Berlin die Wende schaffte und mit 16:15 in die zweite technische Auszeit ging. Bei den RECYCLING Volleys ging an diesem Tag alles auf und bei den AlpenVolleys nahezu nichts. Vier Matchbälle hatte Berlin am Ende und holte sich das Match mit 25:21 im dritten Satz. Headcoach Stefan Chrtiansky meinte nach dem Spiel: “Ich weiß nicht was mit den Spielern heute los war. Ich habe mir die Statistik zwar noch nicht angeschaut, aber wir haben sicherlich 12 Eigenfehler im ersten Satz gemacht, so kannst du nicht gewinnen. Aber Kopf hoch, jedes Spiel ist anderst und ich glaube immer noch, dass wir es schaffen können.”

Jetzt steht es wieder 1:1 in der Serie. Am Mittwoch kommt es bereits zum nächsten Duell in der Innsbrucker Olympiahalle um 19.00 Uhr. Bereits gestern waren 800 Tickets abgesetzt. Damit dürfte es wieder ähnlich voll werden wie beim sensationellen Heimsieg der AlpenVolleys vergangenen Mittwoch.