Wird es der 13te Streich im 14ten Spiel?

Die HYPO TIROL AlpenVolleys spielen am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in der Gellersenhalle Reppenstedt gegen den derzeit Drittplatzierten der Volleyball Bundesliga, die SVG Lüneburg. Außenangreifer Jonas Sagstetter wird wahrscheinlich nur als Ersatz dabei sein. Der Youngster laboriert derzeit an einer Muskelverletzung an der linken Wade. Ob er einsatzbereit ist, wird sich erst kurzfristig herausstellen.

So oder so, es wird auf jeden Fall eine schwere Aufgabe für den Spitzenreiter der Liga. Die SVG Lüneburg gewann bisher immerhin mit 10 Spiele und hält bei satten 32 Punkten. Derzeit sind sie hinter dem VfB Friedrichshafen an dritter Stelle. Mit einem klaren Heimsieg könnten sie kurzfristig sogar die AlpenVolleys überholen. Das möchte Headcoach Stefan Chrtiansky irgendwie verhindern. „Ausschlaggebend wir wieder unser Service und unsere Annahme sein. Die Gellersenhalle ist eine kleine und niedrige Halle, also ein klarer Vorteil für Lüneburg.“

Fehlen wird höchstwahrscheinlich Jonas Sagstetter. Beim Training vor dem Heimspiel gegen den TV Rottenburg verletzte sich der junge Außenangreifer an der Wade. Eigentlich wäre sein Einsatz vor heimischem Publikum in Unterhaching fix geplant gewesen, man wollte aber dann kein zusätzliches Risiko eingehen und die Verletzung verschlimmern. „Am Freitag wird Jonas wieder mit den ersten Sprüngen starten können. Ob das reicht, wird man danach entscheiden“, so Stefan Chrtiansky.

Richtungsweisend wird das Spiel in Lüneburg allemal. Beim Heimspiel in der Bayernwerk Sportarena in Unterhaching musste sich die SVG Lüneburg mit 3:1 (25:21 22:25 25:16 25:22) geschlagen geben. Die “LüneHünen” kamen aber im Laufe des Grunddurchgangs immer besser in Schuss, verloren dabei genauso wie die AlpenVolleys noch kein Spiel vor heimischer Kulisse und gewannen sogar gegen Frankfurt und Friedrichshafen. Sie sind also ein ernst zu nehmender Gegner für die AlpenVolleys.

Neuzugang Germán Johansen hat bereits in Unterhaching gezeigt, dass er eine Verstärkung für die AlpenVolleys sein kann. „Sein Service muss noch etwas besser werden und an der Annahme müssen wir noch arbeiten“, meint Chrtiansky, „aber er ist sicher eine Option, um das Spiel variantenreicher zu gestalten“.