Müde im Kopf! AlpenVolleys verlieren die erste Begegnung in dieser Saison!

Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching mussten sich am Sonntag in der Fraportarena bei den United Volleys Frankfurt mit 3:0 (30:28/25:19/25:22) geschlagen geben. Most Valuable Player wurde wieder einmal mehr der Brasilianer Hugo de Leon.

Nach acht Siegen in Serie in der deutschen Volleyball Bundesliga mussten sich die AlpenVolleys diesmal einer stark aufspielenden Heimmannschaft geschlagen geben. Dabei sah es im ersten Satz nicht nach einem klaren Sieg für die Uniteds aus. Zwar gingen die Frankfurter rasch mit 4:1 in Führung, aber Hugo de Leon stellte mit einer Serviceserie auf 4:4. Spätestens ab der ersten technischen Auszeit beim Stand von 8:7 für die Gastgeber war es das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrmals und beim Stand von 23:24 vergaben die AlpenVolleys sogar einen Satzball. Mit viel Glück und einer starken Verteidigung kämpfte sich Frankfurt zurück und holte sich Satz eins mit 30:28.

Jetzt merkte man die Müdigkeit bei den AlpenVolleys. Headcoach Stefan Chrtiansky musste einige male tauschen. Viele Eigenfehler und Unkonzentriertheiten bescherte den Frankfurtern den zweiten Satzgewinn doch sehr deutlich mit 25:19. Dabei gaben die Uniteds niemals das Zepter aus der Hand.

Im dritten Satz probierten die AlpenVolleys noch einmal die Kehrtwende herbeizuführen, aber die Frankfurter spielten wohl die beste Partie in dieser Saison und zeigten, dass heuer durchaus mit ihnen zu rechnen ist. Mit dem 3:0 Sieg gegen HALBANK Ankara in der Championsleague haben sich die Uniteds viel Selbstvertrauen geholt, und das bekamen die AlpenVolleys am Tag vor Weihnachten schmerzhaft zu spüren.

Gleich nach dem Spiel ging es mit dem Bus zurück nach Innsbruck. Es stehen nun zwei Erholungstage an, bevor es zur nächsten schweren Begegnung in Düren gegen die powervolleys kommt. Hier möchten die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Der mitgereiste Manager Hannes Kronthaler war sehr gefasst: „Irgendwann hat die Niederlage kommen müssen. Die Spieler waren heute einfach müde im Kopf. Frankfurt hat in den ersten beiden Sätzen aber auch sensationell gespielt.“