Nach dem Europacup ist vor dem Gipfeltreffen

Am kommenden Sonntag empfangen die HYPO TIROL AlpenVolleys den amtierenden deutschen Meister, die Berlin Recycling Volleys! Spielbeginn ist am 2. Dezember 2018 um 18.00 Uhr in der Olympiahalle Innsbruck.

Der letzte Auftritt in der Olympiahalle liegt bereits einige Zeit zurück. Umso mehr freuen sich die Jungs um Headcoach Stefan Chrtiansky auf den Auftritt vor Innsbrucker Publikum. Am Donnerstag besiegte man noch die serbische Topmannschaft Novi Sad im CEV Cup mit 3:2. Bevor es am Mittwoch, den 5. Dezember 2018, in der serbischen Studentenstadt Novi Sad zum entscheidenden Rückspiel kommt, müssen die AlpenVolleys noch gegen den Berlin bestehen.

Das erste Mal in der Vereinsgeschichte sind die AlpenVolleys Tabellenführer in der Volleyball Bundesliga. 5 Spiele – 5 Siege und das Maximum an Punkten stehen auf der Haben-Seite. Bei den Recycling Volleys hingegen sieht es nicht ganz so gut aus. Berlin hat bereits 6 Spiele gespielt, aber “nur” 12 Punkte. Die Berliner verloren das Heimspiel gegen die SWD powervolleys Düren 2:3 und gegen die United Volleys Frankfurt mit 0:3 in der eigenen Halle.

Das sagt aber noch nichts über die Qualität dieser Mannschaft aus. Der Club aus der Hauptstadt hat in der CEV Champions League mit einem 3:1 Erfolg über Maaseik (Belgien) zurück in die Spur gefunden und gilt im DVV-Pokal vor dem Halbfinale gegen Lüneburg weiterhin als Titelfavorit.

Es wird also ein heißer Tanz in der Olympiahalle am kommenden Sonntag.

Stefan Chrtiansky meint dazu: „Wir haben durchaus Chancen auf den Sieg, aber die Mannschaft muss dafür so auftreten wie in den ersten beiden Sätzen gegen Novi Sad. Wir haben es noch nie geschafft eine über drei Sätze konstante Leistung zu bringen, aber das wird es gegen Berlin brauchen! Mit den Fans im Rücken könnten wir diesmal die Sensation schaffen und somit an der Tabellenspitze bleiben.“

Eines ist klar, wollen die AlpenVolleys heuer wirklich um die vorderen Plätze mitspielen, braucht es endlich auch einen Sieg gegen die „drei Großen“. Gemeint sind damit Berlin, Friedrichshafen und Frankfurt. 

Wenn der Brasilianer Hugo wieder zur alten Servicestärke zurückfindet und der Russe Kirill Klets an seine Leistungen aus den letzten beiden Spielen anknüpft, kann die Überraschung gelingen. Mental wäre eine Punktegewinn gegen den Meister vor dem Rückspiel im Europacup ein großer Pluspunkt.