Europa! Wir sind angekommen!

Krimi über fünf Sätze!

Donnerstag, 29.11.2018, Bayernwerk Sportarena in Unterhaching. Nach 2014 kehrt der Volleyball wieder auf das europäische Parkett zurück! Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching lieferten sich mit dem serbischen Tabellenführer Vojvodina NS Seme Novi Sad einen offenen Schlagabtausch und gewinnen ihr Heimspiel vor 600 Zuschauern mit 3:2 (25:19/25:20/21:25/25:27/15:13)

Die Mannschaft von Headcoach Stefan Chrtiansky hatte sich für das Spiel viel vorgenommen und ging hochmotiviert in das erste von zwei Spielen gegen den serbischen Tabellenführer aus Novi Sad. Es ging darum, bereits im Heimspiel den Grundstein für den Aufstieg in das 1/8-Finale zu legen.

Der Plan mit einem klaren Sieg in das Rückspiel am Mittwoch, den 5. Dezember, in Novi Sad zu gehen, war nach den ersten beiden Sätzen greifbar nahe. Die AlpenVolleys dominierten nach zweimaligem Rückstand die beiden Durchgänge und überzeugten mit einer starken Blockleistung, guter Annahme und starkem Service.

Die Taktik von Stefan Chrtiansky schien aufzugehen. „Die Jungs haben alles so gemacht, wie wir es besprochen haben. Es ist uns alles aufgegangen. Was dann nach der 2:0-Satzführung mit der Mannschaft los war, müssen wir noch genau analysieren. Wir waren in Satz drei und vier viel zu passiv und haben nicht ansatzweise die Leistung gebracht wie zu Beginn.“

Durch das passive Verhalten der Mannschaft wurden die Serben stark gemacht und konnten so wieder zurück ins Spiel finden. Im dritten Satz wechselte Stefan Chrtiansky den heute verunsicherten Hugo aus und brachte mit Jonas Sagstetter den Unterhachinger Publikumsliebling. Und der legte gleich gut los. Aber auch seine Leistung sowie eine Fußabwehr von Libero Florian Ringseis blieben unbelohnt. Der dritte Satz ging mit 21:25 an Novi Sad. Im vierten Satz dasselbe Bild. Beim Stand von 21:21 knickte der Libero der Serben um und unterbrach damit den Spielfluss der AlpenVolleys. Aber das war nicht der Hauptgrund für den neuerlichen Satzverlust. Weder Annahme noch Angriff funktionierte bei den AlpenVolleys und somit ging auch Satz vier an die Gäste (25:27), nachdem man bereits zwei Satzbälle abwehren konnte.

Erst im Entscheidungssatz fanden die AlpenVolleys wieder zur alten Stärke zurück. Beim Stand von 14:13 wechselte Headcoach Stefan Chrtiansky Daniel Koncal für Danilo Gelinski ein und genau der zweite Zuspieler der AlpenVolleys war es, der mit einem Block den ersten Matchball zum 15:13 verwertete.

Stefan Chrtiansky zeigte sich erleichtert und verärgert zugleich. „Wir hätten 3:0 gewinnen können und haben es nicht geschafft die Serben auf Distanz zu halten. Das ist ärgerlich!“

Topscorer: Dougie 20 Punkte., Klets 18