Die Wochen der Wahrheit für die AlpenVolleys

Jetzt nimmt der Spielbetrieb richtig Fahrt auf!

In den nächsten drei Wochen haben die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching ein sehr anstrengendes Programm zu bewältigen. Der wohl schwierigste Monat der Saison wird zeigen, wie stark das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky schon ist. Los geht es am kommenden Donnerstag in der Bayernwerk Sportarena Unterhaching mit dem Heimspiel im Sechzehntelfinale des CEV Cup gegen das serbische Topteam Vojvodina NS Seme Novi Sad. Die Serben zählen seit vielen Jahren zu den Spitzenmannschaften und sind gegenwärtig wie die AlpenVolleys Tabellenführer in der heimische Liga. Novi Sad ist erst in der dritten Qualifikationsrunde zur CEV Champions League gegen die französische Mannschaft Chaumont ausgeschieden. Interessant bei den Gästen ist neben dem offensiven Spielstil sicherlich die Tatsache, dass sie mit nur zwei Legionären, dem Kubaner Lazaro Fundora und dem Ukrainer Dmytro Viietskyi, antreten.

Nach dem Europacup ist vor dem Gipfeltreffen!

Am Sonntag, den 2. Dezember, und somit am ersten Adventsonntag gastiert der amtierende deutsche Meister, die Berlin Recycling Volleys, in der Innsbrucker Olympiahalle. Dabei geht es für die AlpenVolleys erstmals richtig ans Eingemachte. Gewinnt man gegen den Meister, könnte man die Tabellenführung ausbauen. Dazu braucht es aber sicherlich die Unterstützung des Publikums, denn auch wenn Berlin zuletzt etwas schwächelte, ist Headcoach Stefan Chrtiansky überzeugt, dass der Weg auf den Gipfel nur über Berlin führt.

Die BR Volleys haben zuletzt zuhause mit 0:3 (26:28 22:25 18:25) gegen die United Volleys Frankfurt verloren. Das macht die Sache für die AlpenVolleys aber sicher nicht leichter. Nach dem starken Auftritt in der CEV Champions League gegen den belgischen Meister Maaseik (3:1) in der Max-Schmeling-Halle hat Berlin zurück in die Spur gefunden und kommt sicher hoch motiviert nach Österreich.

Nach dem Gipfeltreffen ist vor dem Europacup!

Bereits zwei Tage nach dem Spiel geht es für die AlpenVolleys knapp 1100 Kilometer in den Osten Europas zum Rückspiel gegen den serbischen Club aus Novi Sad. Zu diesem Spiel werden wir Euch über unseren Whatsapp-Newsletter auf dem Laufenden halten. Hier könnt ihr euch anmelden: WhatsApp-Newsletter.

Sollten die AlpenVolleys gegen Novi Sad den Aufstieg in die nächste Runde schaffen, dann kommt es noch vor Weihnachten zum nächsten europäischen Duell im CEV Cup, voraussichtlich mit dem Trentino Volley aus Italien.

Nach dem Europacup ist vor dem Derby!

Wenn die Mannschaft am Nikolaustag wieder zurückkommt aus Serbien, steht am Samstag, den 8. Dezember, das nächste richtungsweisende Spiel an: das bayrische Derby gegen den selbsternannten “Geilsten Club Der Welt”, die WWK Volleys Herrsching. Kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt vor dem Duell in der Nikolaushalle in Herrsching am Ammersee. Mit den WWK Volleys haben die AlpenVolleys noch eine Rechnung aus der letzten Spielzeit zu begleichen, gingen doch zwei der drei Derbys knapp an die Lederhosenträger.

Nach dem Derby ist vor dem Spitzenspiel!

Ein Wochenende später kommt es zum nächsten Heimspiel gegen einen Titelaspiranten für die deutsche Meisterschaft. Am Sonntag, den 16. Dezember empfangen die HYPO TIROL AlpenVolleys den VfB Friedrichshafen zum letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2018. Die Häfler vom Bodensee legten mit Weltmeistertrainer Vital Heynen einen erfolgreichen Saisonstart hin und konnten sich mit dem comdirect Supercup bereits den ersten Titel der Saison sichern. In allen drei Bewerben (VBL, Pokal und Champions League) überzeugte das Team in letzter Zeit mit starken Leistungen. Lediglich das knapp verlorene Spiel gegen die Berlin Recycling Volleys (2:3) vor den heimischen Fans ist ein kleiner Schönheitsfehler.

Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Schlagerspiel!

Kurz vor Weihnachten dann der letzte schwierige Auftritt für die AlpenVolleys. Am 23. Dezember müssen unsere Jungs in der Fraport Arena gegen die United Volleys Frankfurt ran. Unter dem neuen Trainer Stelio DeRocco haben die Unites Volleys gut in die Saison gefunden. Mit überzeugenden Leistungen in allen drei Qualifikationsrunden hat sich Frankfurt erstmals für die Gruppenphase der CEV Champions League qualifiziert. Am ersten Spieltag musste man allerdings zum russischen Spitzenclub Zenit Kazan, dem wohl stärksten Club des Wettbewerbs, und anschließend mit einer deutlichen 0:3 Niederlage die Heimreise antreten.

Nach dem Schlagerspiel ist Weihnachten!

Nach drei anstrengenden Wochen haben sich die HYPO TIROL AlpenVolleys die kurze Pause an Weihnachten redlich verdient. Bereits am 29. Dezember geht die Reise wieder nach Düren zum letzten Ligaspiel des Jahres. Hier werden die Spieler nach den Feiertagen sicherlich noch motivierter in die Partie gehen, sitzt die Niederlage im DVV-Pokal doch noch bei einigen in den Köpfen…