VfB Friedrichshafen

Nach der Titelverteidigung beim Supercup ist man in Friedrichshafen nun heiß auf den Deutschen Meistertitel. „Das ist mein wichtigstes Ziel: Ich will Friedrichshafen wieder zum Meister machen“, sagt der belgische Cheftrainer Vital Heynen vor seiner zweiten Saison bei den Häflern. Er sieht sein Team dabei aber in der Rolle des Außenseiters: „Berlin ist für mich der eindeutige Favorit – wirtschaftlich ist die Mannschaft einfach die Beste in Deutschland und ich hoffe, dass die Berliner auch so weiter machen. Dazu kommt die große Spielerqualität, die das Team hat.“

Der VfB selbst hat mit dem 66-fachen Nationalspieler Philipp Collin (Mittelblock), dem Bulgaren Martin Atanasov (Außenangriff), dem US-Amerikaner Scott Kevorken (Mittelblock, aus Lüneburg) und in Bartłomiej Bołądź aus Polen (Diagonal) vier Neuzugänge im Team, das sich möglichst über die Qualifikation in die Gruppenphase der Champions League spielen soll.

„Ich denke, dass wir gutes Volleyball spielen werden. Jeder weiß, dass ich ein Liebhaber von Block und Verteidigung bin und ich hoffe, dass wir jede Woche die Auszeichnung ‚bester Rallyepunkt‘ bei der Liga bekommen. Das ist mir wichtig. Es soll den Leuten Spaß machen, unser Spiel zu gucken. Ich möchte, dass die Zuschauer aus der Halle gehen und mit Begeisterung von unserem Spiel sprechen“, sagt Vital Heynen. Sein Team ist bei Bundestrainer Andrea Giani der Favorit auf den Meistertitel.