Das Aufladen der Akkus hat begonnen!

Es war die erste Saison der HYPO TIROL AlpenVolleys Haching in der deutschen Volleyball Bundesliga. Und was für eine! Am Ende stand das gesamte Team mit hocherhobenen Haupt in der Olympiahalle in Innsbruck. Auf der Brust glänzte die große und schwere Medaille der Volleyball Bundesliga. Es war Bronze und glänzte wie Gold. Na und? Mit dieser Auszeichnung hatte zu Beginn des Projekts keiner gerechnet! Die erste Saison ist nun vorbei.

Strahlende Gesichter, Gelächter, euphorische Spieler, Trainer, Staff und Management ließen sich in der prallgefüllten VIP AlpenLounge der Olympiahalle feiern. Es tat gut! Der Druck der Saison fiel ab und alle Schwierigkeiten waren vergessen. Schwierigkeiten? Ja, die gab es zur Genüge – aber niemand, außer dem Management, nahm sie so richtig wahr.

Die Erfüllung der Wildcardkriterien machte es den Verantwortlichen nicht leicht. Als Neueinsteiger mussten Auflagen erfüllt werden, die sonst erst zu erbringen sind, wenn ein Verein bereits ACHT Jahre in der Bundesliga spielen würde. Neuer Boden, LED Bande, ligataugliche Halle waren die Grundvoraussetzungen. Ja man hat es geschafft. Zu Beginn standen drei Spielhallen zur Verfügung. Die Universitätssporthalle, die Olympiaworld in Innsbruck und die Bayernwerk Sportarena in Unterhaching. Jetzt nach dem ersten Jahr sind es nur noch zwei. Die Olympiahalle in Innsbruck und die Bayernwerk Sportarena in Unterhaching.

Ein logistisches Problem? Mitnichten!

Die Übersiedlung von 11 Tonnen Sportboden war dabei die größte Herausforderung. Wie transportieren? Wo lagern? Das waren die zentralen Fragen. Ein Sattelzug musste her. Der Boden wurde in die Olympiahalle geliefert und fand dort Dank Unterstützung der Olympiaworld eine neue Heimat.

LED Bande, Spielerbänke, Schreibertisch, Werbebanner, Netzpfosten, Netze, Büromaterial, VIP Dekoration. Wohin damit? Zwei dunkelblaue Container wurden angeschafft um das Equipment zu lagern. An- und Abtransport wurde geregelt. Arbeit steckt viel hinter dem Projekt. Was man sieht, ist das Endergebnis. Zwei großartige Hallen. Spielbereit. Nach sechs bis sieben Stunden Aufbau. Sieg oder Niederlage. Abbau. Und das alles mit großartigen Helfern, die keiner je zu Gesicht bekommt. Die eigentlichen Stars der AlpenVolleys, das sind die Aufbaujungs. Die blauen Container rasen über die Autobahn. Weit sichtbar das Logo der AlpenVolleys mit der Raute. Ohne Grenze von Norden nach Süden und von Süden nach Norden.

Noch zwei Spielzeiten läuft das Projekt HYPO TIROL AlpenVolleys. Was kommt jetzt? Erster Punkt über den Sommer sind die Überlegungen zur Steigerung der Zuschauerzahl. Mit dem Erfolg kommen die Fans. Diese Aussage stimmt so nicht ganz. Im Lager der AlpenVolleys ist man zwar zufrieden mit der Steigerung der Zuschauerzahl, aber es besteht noch Luft nach oben.

Geld? Ja! Das brauchen die AlpenVolleys auch, nicht aber ohne dafür etwas zu geben. Eine Werbeplattform für österreichische und deutsche Firmen – welcher Verein bietet das noch? Keiner! Das ist wohl die richtige Antwort. Um wirklich im Orchester der Volleyballelite mitspielen zu können, wird es wohl Sponsoren brauchen, die erkennen, dass dies eine einmalige Gelegenheit ist, mit einem Mehrwert für beide Seiten.

Jetzt geht es darum, die Akkus wieder aufzuladen und dann mit vollem Elan in die neue Saison zu starten. Konfuzius hat gesagt: Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ Und das werden die HYPO TIROL AlpenVolleys machen! Mit Leidenschaft und viel Herzblut sowie viel körperlicher Arbeit werden wir unsere Ziele erreichen. Die AlpenVolleys freuen sich darauf mit allen Sponsoren, Fans, Unterstützern und dem gesamten Team gemeinsam die bevorstehenden Ziele zu erreichen.

Was noch zu sagen ist: Schönen Sommer, ladet die Kraftreserven auf und vergesst nicht: „Wir schreiben Geschichte!“