Niederlage in Düren – noch ist nichts verloren

Die HYPO TIROL AlpenVolleys unterliegen im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals in der Volleyball Bundesliga den SWD powervolleys Düren mit 3:1 (25:23 | 25:18 | 23:25 | 17:25).

Die Mannschaft startete mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung. Bis zum Stand von 16:16 war es eine enge Angelegenheit im ersten Satz. Dann drehten die powervolleys richtig auf und am Ende stand es 25:23 für die Gastgeber.

Im zweiten Satz fanden sich die AlpenVolleys überhaupt nicht zurecht. Annahmefehler und das nötige Spielglück fehlten. Die Serviceserien von Zuspieler Stijn D´Hulst auf Seiten der powervolleys ließen für den zweiten Satz auch nichts Gutes erwarten für die AlpenVolleys. Plötzlich ging jeder Spielzug der Dürener auf und so kam es, wie es kommen musste. 25:18 endete der zweite Durchgang.

Damit standen die HYPO TIROL AlpenVolleys mit dem Rücken zur Wand. Der Satzgewinn musste her um eventuell noch in einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Die Ansprache von Headcoach Chrtiansky in der Zehn-Minuten-Pause hat Wirkung gezeigt und die Aufholjagd gelang. Mit viel Kampf und der nötigen Entschlossenheit sicherten sich die AlpenVolleys den dritten Satz mit 23:25.

Am Ende scheiterten die AlpenVolleys einmal mehr an der schlechten Annahme und an einem stark aufspielenden Stijn D´Hulst und an Marvin Prolingheuer, der sich in einen Rausch spielte und den AlpenVolleys das Leben schwer machte. Damit ging der vierte Satz doch deutlich mit 25:15 an die powervolleys.

Das erste Spiel der Serie „Best of Three“ geht damit an die SWD powervolleys Düren. Somit kommt es bereits am Ostersonntag um 18:00 Uhr in der Olympiahalle in Innsbruck zu einem Endspiel um den Einzug ins Halbfinale der deutschen Volleyball Bundesliga. Mit einem Sieg in Innsbruck könnten die AlpenVolleys ein drittes Spiel am 8. April in Düren erzwingen.

Hannes Kronthaler: „Wir hatten eine zu unruhige Annahme. Im ersten Satz hatten wir unsere Chancen, die wir nicht genutzt haben. Jetzt gilt es in Innsbruck zurückzuschlagen!“

Topscorer: Igor Grobelny 17 Punkte

MVP: Stijn D´Hulst (Düren), Lukinha (AlpenVolleys)