Igor “der Vollstrecker” stürmt Schloss Burgau

Ein Wahrzeichen Dürens ist Schloss Burgau, ein Wasserschloss im Burgauer Wald am Rand des Dürener Stadtteils Niederau. Der neunfache MVP (Most Value Player) Igor “der Vollstrecker” Grobelny will Düren erobern.

Ob das gelingen wird? Wir werden sehen. Der Trainer der powervolleys Stefan Falter wird wohl einiges dagegen haben. Die beiden bitteren 3:2 Niederlagen gegen die AlpenVolleys will man in Düren sicher nicht so stehen lassen. Ganz Düren brennt auf Revanche.

Und bei den AlpenVolleys?

Das Saisonziel ist erreicht. Platz Fünf im ersten Jahr war von General Manager Hannes Kronthaler gefordert. Dieser konnte beim ungefährdeten 3:0-Sieg in der Olympiahalle gegen den TV Rottenburg vergangenen Samstag fixiert werden.

Jetzt will man mehr!

Morgen früh um 8:00 Uhr reist das Team der HYPO TIROL AlpenVolleys nach Düren. 703 Kilometer liegen zwischen Innsbruck und dem Ziel in Nordrhein-Westfalen. Mit ein paar Pausen werden die AlpenVolleys dann circa gegen 17:30 Uhr in ihrer Unterkunft eintreffen.

Die letzten und intensiven Vorbereitungen für das schwere Auswärtsspiel bei den SWD powervolleys Düren laufen auf Hochtouren. Am Mittwoch ist es dann soweit. Um 19:00 Uhr werden wieder 2.000 Fans in der Arena Kreis Düren für lautstarke Verhältnisse sorgen.

Das Auswärtsspiel im Grunddurchgang konnten die AlpenVolleys mit 2:3 für sich entscheiden. Dabei war das Team in den ersten beiden Sätzen so überlegen, dass eigentlich jeder mit einem klaren Sieg der AlpenVolleys gerechnet hatte. Aber wie es schon so oft in der Volleyball Bundesliga zu sehen war, man darf nicht nachlassen. Nach einer klaren 2:0 Führung der AlpenVolleys musste man doch noch in die Verlängerung im fünften Satz. Fakt ist, hätte man damals drei Punkte geholt, wäre dem bayrisch-österreichischem Projekt der vierte Platz und das damit verbundene Heimrecht nicht mehr zu nehmen gewesen. Heute muss man aus der gegebenen Situation das Beste herausholen und vielleicht schon beim zweiten Spiel, am Ostersonntag in Innsbruck, die Entscheidung herbeiführen.

Auch das Heimspiel gegen Düren im November letzten Jahres ging mit 3:2 an die AlpenVolleys. Damals war es ein viel umjubelter Sieg, bei dem man einen 1:2 Satzrückstand aufholen konnte.

Es war also beide Male relativ knapp, mit dem besseren Ende für die AlpenVolleys. Dies verspricht jetzt natürlich Hochspannung für das Playoff. Es geht jetzt also um Alles. In drei Spielen wird entschieden wer in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft einzieht.

Mit einem Sieg in Düren wäre der Vorteil auf Seiten der AlpenVolleys und man könnte dann am Ostersonntag in der Olympiahalle bereits in der ersten Saison in das Playoff-Halbfinale der Volleyball Bundesliga einziehen.

Stefan Chrtiansky: „Es wird ein schweres Spiel. Dass wir zweimal gewonnen haben, bedeutet nichts. Es waren zwei knappe Siege, aber das Selbstvertrauen der Jungs ist sehr groß und mittlerweile haben sie auch gezeigt, dass sie in schwierigen Situationen die Nerven bewahren. Es wäre schön, wenn wir bereits am Ostersonntag den Aufstieg fixieren könnten.“