Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts!

Der wohl bekannteste Solinger war Walter Scheel, 4. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (*1919 – †2016), er hat dieses Zitat geprägt. Die HYPO TIROL AlpenVolleys sollten sich seine Worte zu eigen machen und volles Risiko gegen den Tabellenletzte gehen. Volles Risiko im Service und kompromisslos bei den Angriffen. Diese Tugenden wurden letzte Woche gegen die Bisons aus Bühl sträflich vernachlässigt.

Das Projekt „Wiedergutmachung und Versöhnung mit den Fans“ braucht einen Aufhänger und die Worte von Walter Scheel sollte sich das Team zu 100 % verinnerlichen. Nach der bitteren und vor allem vermeidbaren Niederlage gegen die Bisons aus Bühl ist bei Douglas Duarte da Silva und Co. Wunden lecken angesagt.

Die Bergischen Volleys aus Solingen kommen als abgeschlagener Tabellenletzter in die Bayernwerk Sportarena. Die Solinger konnten in der laufenden Saison noch kein Spiel gewinnen und das soll auch beim Heimspiel am Sonntag, den 28. Jänner in Unterhaching so bleiben.

Was auf den ersten Blick nach einer klaren Angelegenheit für die AlpenVolleys aussieht, ist nicht die Realität. Die Bergischen Volleys haben bereits gegen die großen Clubs, wie Friedrichshafen, Bühl, Berlin und Herrsching gezeigt, dass sie gefährlich werden können. In allen Partien konnte dem Favoriten ein Satz abgerungen werden.

Die nächsten Spiele werden darüber entscheiden, ob die AlpenVolleys ihrem Saisonziel Platz 5 näherkommen können.

Alle Teams halten seit gestern bei 12 Spielen. Die Deutsche Volleyball Bundesliga verspricht also Spannung pur. Abgesehen von Friedrichshafen und Berlin sind noch alle Mannschaften in Reichweite für die AlpenVolleys.