Das Match in the Middle of the Alps war eine Berg und Talfahrt!

Es begann feierlich mit der Eröffnung der neuen Tribühne in der Olympiaworld durch den Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, dem Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Olympiaworldchef Michael Bielowski.

Alles war gut. Speziell nach dem ersten Satz, denn da hieß es: “Jawoll! Der Satzgewinn ist da!” Die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching haben gezeigt, dass sie Volleyball spielen können, und das auf hohem Niveau. Der erste Satz war eine tolle Werbung für den Volleyballsport in der neuen Heimstätte (25:22).

In Satz Nummer zwei zeigte aber Friedrichshafen warum sie Tabellenführer sind. Es war eine Machtdemonstration bis zum 21:13. Dann bäumten sich die AlpenVolleys noch einmal auf. Am Ende des zweiten Durchgangs hieß es 25:17 für die Häfler.

Und was war das für eine Stimmung – Tiroler und Hachinger Fans waren vereint. Ob AlpenVolleys oder Haching ist seit diesem Spiel keine Frage mehr. United we stand! Gemeinsam peitschten die Fans die HYPO TIROL AlpenVolleys nach vorne. Eine Unstimmigkeit beim Stand von 22:23 zwischen Igor Grobelny und Lukinhia brach dann die Hausherren. So musste auch Satz drei an das Team vom Bodensee abgegeben werden (22:25).

Die Entscheidung viel dann im vierten Satz. Die AlpenVolleys erzielten zwar wunderschöne Punkte. Hatte man das Gefühl „jetzt geht noch was“, kamen dann Sossenheimer und Co. und stellten die Verhältnisse wieder klar.

So blieb zur Premiere in der Olympiaworld nur die Erkenntnis: „Ein Sieg gegen den VfB ist in dieser Saison ist eine reine Glückssache.”

Headcoach Stefan Chrtiansky: Im ersten Satz haben wir sehr gut gespielt. Druckvolles Service und in der Annahme stabil. Wir haben versucht über den Kampfgeist Friedrichshafen zu brechen, das ist und im ersten Satz sehr gut gelungen. Dann haben wir etwas nachgelassen und das war schon zu viel. Wir haben dann versucht mit Friedrichshafen zu spielen, und das hat nicht funktioniert.“

Spielstand: (25:22/17:25/22:25/18:25)

MVP: Botadz Bartlomiej (VfB) Pedro Frances (AlpenVolleys)

Topscorer: Igor Grobelny, Bartosz Pietruczuk je 11 Punkte /David Sossenheimer 20 Punkte